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Das Gesetz von Euler und Amontons
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Adhäsionsmodelle
Reibungskraft-Mikroskopie
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Adhäsionsmodelle

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Aufgrund der Adhäsion läuft das Wasser entlang des Glases und nicht senkrecht nach unten.

Unter Adhäsion versteht man das Aneinanderhaften von Molekülen an Phasengrenzflächen infolge zwischenmolekularer Anziehungskräche. Beispiele für Adhäion sind das Haften von Kreide an der Tafel oder das Leimen zweier Werkstücke.

Bei der Adhäsion kommt es zur Ausbildung von Grenzflächen-Haftverbindungen (Adhäsionsbindungen), die bei einer Relativbewegung der Festkörperoberflächen abgeschert werden. Die Trennung der Mikrokontakte erfolgt entweder in der Grenzfläche oder in den angrenzenden Oberflächenbereichen eines oder beider Körper, so dass es zu Materialübertrag und zur Ausbildung von Löchern kommen kann. Überwiegend tritt der Verschleiss durch Adhäsion bei metallischen Paarungen auf. Keramische Werkstoffe hingegen neigen aufgrund des kovalenten Bindungstyps weniger zum adhäsiven Verschleiss.

1950 konstruierten F. P. Bowden und D. Tabor ein Modell, dass die Reibung auf Adhäsion zurückführte. Der Energieverlust im Reibungsprozess wurde auf vollständige plastische Verformung der Rauhigkeitsspitzen zurügeführt. In diesem Modell ist die Reibung das Produkt aus Scherspannung und realer Kontaktfläche.

 
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