Die Berechnung läuft mit Hilfe von zwei getrennten Prozessen. Der erste Prozess berechnet
die sich ständig ändernde Oberfläche. Dazu werden Absorbtions- und Desorptionswahrscheinlichkeiten
mit Hilfe eines semi-phänomenologischen Modells berechnet und aus den Übergangswahrscheinlichkeiten
werden mit Hilfe der Kramers-Reaktionsraten-Theorie einzelne Gold-Atome auf der Oberfläche platziert
beziehungsweise entfernt.
Man sieht in der Simulation deutlich, dass sich die Gold-Atome mit Vorliebe an den Kanten des Substrats
ansiedeln und dass sich schliesslich ein dreidimensionales polykristallines Wachstum ausbildet.