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Zwischen Spitze und Probe wirken verschiedene Kräfte:
Van der Waals: Atome können so genannte kurzlebige Dipole bilden. Dabei herrscht
auf der einen Seite des Atoms eine stärker negative Ladung als auf der anderen
(asymmetrische Ladungsverteilung). Falls sich nun zwei jener dipolare Atome
nähern, ziehen sie sich durch ihre gegensätzliche Ladung (positiv polarisierte Seite
des einen und negativ polarisierte Seite des anderen Atoms) an. Dabei kann es auch
sein, dass nur ein Atom polarisiert ist. Die Polarisierung des anderen wird dann
durch das polarisierte induziert. Es gilt: Je grösser die Masse eines Atoms, desto
grösser die Wahrscheinlichkeit zur Polarisierung.
Elektrostatische Kräfte: Die Tatsache, dass sich positiv und negativ
gepolte Teilchen anziehen (Bsp: Ion-Kation, Dipole und Wasserstoffbrücken).
Kapillarkräfte: In sehr engen Röhrchen kann man Flüssigkeiten
steigen lassen. Dies folgt aus der Adhäsion (Flüssigkeit klebt an der Wand)
und der Kohäsion (Zerreissfestigkeit der Flüssigkeit durch intermolekulare
Kräfte)
Im Übrigen spielen auch folgende Kräfte eine Rolle, wobei auf diese nicht
weiter eingegangen wird: magnetische Kräfte, kurzreichweitige Abstossung,
kurzreichweitige chemische Bindung. |