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Das Elektronenmikroskop I

english


Die vom geworfenen Stein verursachten Wellen gehen ungehindert am schmalen Bäumlein vorbei, weil sein Durchmesser kleiner ist als die Wellenlänge der Wasserwelle. Hinter dem dicken Baumstamm hingegen kann sich die Wasserwelle nicht mehr ausbreiten. Es entsteht ein "Schatten" Genauso verhält es sich mit Lichtwellen. Sie kommen ungehindert an Objekten vorbei, die kleiner sind als die Wellenlänge.

Vom Lichtmikroskop zum Elektronenmikroskop

Weshalb kann ein Lichtmikroskop nicht weiter als bis ca. 1500fach vergrößern? Diese Beschränkung hat nicht mit der Qualität der Linsen, sondern mit den Eigenschaften des Lichtes selbst zu tun. Licht besteht aus Wellen, deren Länge zwischen vier und sieben zehntausendstel Millimetern, also 0,4 bis 0,7 Mikrometer (0,000'000’7 Meter), beträgt. Wenn eine Struktur kleiner ist als die Wellenlänge des Lichts, kann man sie mit Lichtstrahlen nicht mehr sichtbar machen. Für solch winzige Gegenstände braucht man also Strahlen aus Teilchen mit kleinerer Wellenlänge als der des Lichtes - zum Beispiel Elektronen.

Elektronen sind auch nur Wellen. Im Jahr 1925 sagte der französische Physiker Louis Victor de Broglie (1892 -1987) voraus, dass Elektronen, die in der Regel als Teilchen angesehen wurden, sich wie eine Welle verhalten.

 
  Das Lichtmikroskop                  Das Elektronenmikroskop II

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