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Das Lichtmikroskop

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Erste Entdeckung der Möglichkeit Objekte vergrössert darzustellen mittels drei Linsen.

Der wichtigste Bestandteil eines Mikroskops sind seine Vergrößerungslinsen, wie sie auch Lupen enthalten. Allerdings kann man mit einfachen Lupen nur 25fache Vergrößerungen erzielen. Es gibt aber einen einfachen Trick, um höhere Vergrößerungen zu erreichen: indem man zwei Vergrößerungslinsen in einem bestimmten Abstand hintereinander setzt. Dann erzeugt die erste Linse ein vergrößertes Bild, das von der zweiten Linse nochmals vergrößert wird. Erst ein solches aus mehreren Linsen zusammengesetztes Gerät nennen wir Mikroskop. Eine der Linsen ist dabei immer dem zu untersuchenden Gegenstand, dem Objekt, zugewandt; sie heißt daher Objektiv. In die andere Linse blickt man hinein; nach dem lateinischen Wort für Auge (oculus) heißt sie Okular. Damit kein störendes Licht von außen in die Linsen fallen kann und zudem deren Abstand exakt eingehalten wird, sitzen sie in einem Rohr, dem Tubus.

Das Untersuchungsobjekt wird von unten her beleuchtet, d.h. Licht wandert durch das Objekt, fällt ins Objektiv und tritt durchs Okular wieder aus – daher auch der Name Lichtmikroskop. Ein solches Mikroskop eignet sich deshalb nur für die Untersuchung von durchsichtigen Gegenständen; es kann maximal 1500fache Vergrößerungen leisten.

 
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